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Historie

Die – bisherige – Geschichte der Bäckerei Ickert darf mit Fug und Recht als wechselvoll beschrieben werden. Denn als Bäckergeselle Heinz Ickert, Vater des heutigen Bäckereichefs Manfred, 1950 mit 25 Jahren seine Meisterprüfung besteht und zwei Jahre darauf voller Schaffensdrang die eigene Bäckerei gründet, tut er das auf dem Gebiet und im politischen System der damaligen DDR. Unternehmerisches Denken wurde nicht gerade gefördert, Rohstoffe waren zuweilen knapp, und die „eigene“ Bäckerei konnte lediglich gepachtet werden.

Doch davon ließ der junge Bäckermeister sich zu keinem Zeitpunkt beeindrucken. Gemeinsam mit Ehefrau Elfriede und einem Gesellen, viel Ehrgeiz und handwerklichem Können legte Heinz Ickert in seiner Backstube in Lübtheen damals los – nur einen Steinwurf weit entfernt vom „Café am Markt“ übrigens, wo die Lübtheener sich heute mit den hochwertigen Backwaren des Bäckers aus der Elbtalaue versorgen und zum geselligen Plausch bei Kaffee und Kuchen zusammentreffen!
Bäckerei Manfred Ickert in der Elbtalaue
Fünf Jahre wird bei Ickerts in Lübtheen gebacken, ehe die Übernahme der einstigen Bäckerei Hein in Neuhaus – wo das Unternehmen auch heute noch seine Zentrale hat – ein riesiger Schritt nach vorne wird.

Zwar gelingt es dem Firmengründer, die Bäckerei bis 1967 abzubezahlen, doch die knochenharte Arbeit hat bei Heinz Ickert Spuren hinterlassen. Kohlenschleppen und Handfeuerung des Backofens erwiesen sich als körperlich enorm anstrengend, der Bäckerberuf war nicht eben ein Zuckerschlecken – weshalb Heinz Ickert Ende 1970er-Jahre drauf und dran war, den Betrieb zu schließen. Und seinem 1958 geborenen Sohn Manfred riet er dringend, etwas anderes als Bäcker zu lernen...

Manfred Ickert hielt sich zwar anfangs zum Teil an den elterlichen Rat, indem er zunächst Konditor, nicht Bäcker lernte. Aber Brot und Brötchen waren einfach seine Leidenschaft, so dass er der 1985 abgelegten Konditorprüfung im Jahr 1987 die zum Bäckergesellen und 1989 ebenso zum Bäckermeister folgen ließ. Von Betriebsschließung war keine Rede mehr; inzwischen erleichterte zudem ein neuer Dampfbackofen die Arbeit.

Und dann kam 1989, kam die Wende! Konkurrenz aus dem Westen und die Verunsicherung der Menschen aus dem Ostteil Deutschlands führten dazu, das die Geschäfte einige Zeit lang gar nicht liefen. Einschneidende Veränderungen prägten die Nachwendejahre weiterhin massiv, 1992 lag Neuhaus im noch mecklenburg-vorpommerschen Landkreis Hagenow. 1993 wurde das Amt Neuhaus indes Teil des „alten“ Bundeslandes Niedersachsen und des Kreises Lüneburg.

Manfred Ickert passte sich und seine Bäckerei jener Zeit vieler, erheblicher Neuerungen jedoch fortwährend gekonnt an! 1991 eröffnete er die erste Verkaufstelle in Neuhaus, nach weiteren Neueröffnungen in Boizenburg 1992 und 1993 wurde dann jedoch die Backstube zu klein.

1996 ließ der Bäcker aus der Elbtalaue darum eine für heutige Ansprüche an Hygiene und Produktivität ausgelegte, 600 Quadratmeter große Produktionsstätte in Neuhaus errichten. Aus dieser modernen Backstube können bis heute gleichermaßen die 1997 in Lübtheen sowie 1998 und 2002 in Hagenow zusätzlich eingerichteten Verkaufsstellen jeden Tag mit Backwaren auf Top-Niveau versorgt werden.

Das großzügige Café in Neuhaus, das 2011 die frühere Verkaufsstelle am selben Ort aus dem Jahr 1991 ablöste, gibt mit seiner komplett neuartigen, großzügigen Gestaltung, mit frischen Farben, einer aufwändigen Möblierung und großen Glasflächen aktuell einen guten Ausblick darauf, wie die Bäckerei Ickert sich gleichsam in den nächsten Jahren immer wieder an den Wünschen der Menschen in der Region orientieren und ihr Bedürfnis nach hochwertigsten Backwaren erfüllen wird.
Am Standort Neuhaus hat zudem die gläserne Manufaktur des Elbtaler Eiscafés ihre Heimstatt erhalten, wo seither die kühlen Köstlichkeiten für das gesamte Elbtal vor den Augen der Gäste entstehen, die sie zugleich im Innen- wie Außenbereich vor Ort genießen können.

In 50 Jahren wird es das Internet in der heutigen Form vermutlich nicht mehr geben. Aber an irgendeiner Stelle wird man über die Historie der Bäckerei Ickert dennoch weiterhin etwas erfahren können. Und dann wird man davon lesen, wie Bäckermeister Manfred Ickert, gemeinsam mit seiner Frau Irmgard und den ebenfalls im Unternehmen als Bäckerin und Konditorin tätigen Töchtern Franziska und Daniela, das Unternehmen fortgesetzt weiterentwickelt und die Menschen entlang des Elbtals stets aufs Neue mit frischen Ideen erfreut hat. Ganz so, wie mit dem bisher jüngsten Projekt, der hochwertigen Umgestaltung des Cafés am Markt in Lübtheen im Frühjahr 2013…

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